Samstag, 20. Mai 2017

ÉTANG DE LA GRUÈRE - planen, rekognoszieren, wandern

Donnerstag, 18. Mai 2017

Leitung: Peter Mathys, 38 Seniorenwanderer



Route: Les Cerlatez - La Theurre - Rundweg Étang de la Gruère - La Theurre - Le Chaumont - La Chaux des Breuleux

Länge 7.5 km, 110 m Auf- und Abstieg, T1, gute Wege

Für die Wandergruppe beginnt der Wandertag frühmorgens und endet am späten Nachmittag. Nicht so für den Wanderleiter. Dieser ist wochenlang mit seinem Projekt beschäftigt. Hier die Chronolgie der Wanderung zum Étang de la Gruère:

Dienstag, 29. November 2016
Es ist bitterkalt und windig. Ich bin schlecht vorbereitet und erreiche den teilweise zugefrorenen Étang auf Irrwegen. Der Abstieg nach Tramelan ist für die Gruppe zu lang - ich muss noch eine bessere Variante suchen.




Donnerstag, 8. Dezember 2016
An der jährlichen Programmsitzung der Wanderleiter wird die Wanderung ins Jahresprogramm 2017 aufgenommen.

Freitag, 17. März 2017
Immer noch Frost und Eis am See, die Wasservögel spüren den Frühling und ich finde den scheinbar idealen Weg nach La Chaux des Breuleux.







Sonntag, 30. April 2017
Nochmals ist eine Menge Schnee gefallen. Zaghaft spriessen einige wenige Frühlingsblumen. Käthi und ich wandern von La Chaux des Breuleux zum Étang und weiter nach Saignelégier. Kaffee und Gipfeli bestelle ich noch nicht, damit ich nochmals kommen muss ... Unterwegs übe ich mit meinem neuen Stativ.






Montag, 15. Mai 2017
Ich bestelle Kaffee und Gipfeli, drehe nochmals eine Runde um den See und muss auf dem Wanderweg nach La Chaux des Breuleux feststellen, dass selbiger für in Sachen Morast und Dreck heikle Wanderer(innen) unzumutbar ist.



Dienstag, 16. Mai 2017
Und so komme ich halt nochmals und begegne in La Chaux des Breuleux einem Geissli, das ich mir für die künftige Pflege meines Bartes zum Vorbild nehme.



Donnerstag, 18. Mai 2017
Was lange währt, wird endlich gut. 38 (in Worten achtunddreissig) Wanderer begeben sich in den schönen Jura. Am Ètang de la Gruère habe ich sogar 76 gezählt. Sie kamen ja alle doppelt daher. Und natürlich war ich einmal mehr froh und dankbar, dass wir am Abend alle gesund und glücklich zu Hause ankamen.

Und jetzt endlich nach langer Einleitung die Fotos der unvergesslichen Wanderung:




























Link auf die Wanderberichte der Jahre 2015 und 2016:

peterperpedes.blogspot.ch



Samstag, 11. März 2017

BEROMÜNSTER - Radioweg

Freitag, 10. März 2017

Leitung: Marianne Burgunder, 21 Seniorenwanderer





















Route: Beromünster Postauto Haltestelle - Stiftskirche - Schlössli - Huebe - Erlosen - Blosenberg - Blosenberg Reservoir und zurück nach Beromünster

Länge 7 km, Auf- und Abstieg 180 Höhenmeter, T1, leichte Wanderschuhe

Die meisten der Seniorenwanderer sind irgendwann zwischen 1920 und 1950 geboren, in einer Zeit, als das neue Medium Radio von Beromünster aus die Schweizer Stuben eroberte. Der Radioweg Beromünster ist ein Kulturweg mit sieben Hörstationen, der uns buchstäblich in unsere Jugendzeit zurückführt. Wie war das doch damals, als an bestimmten Abenden keine Sitzungen und Vereinsanlässe stattfanden, weil Gotthelfs Ueli der Knecht und sein Vreneli zu uns auf Besuch kamen! Die neuste Gotthelfgeschichte, Ueli der Maurer, können wir heute am Fernsehen in der Tagesschau verfolgen ....

Doch nun schön der Reihe nach. In Sursee gibt's den obligaten Kaffee-Gipfeli-Halt, weil wir einige Zeit auf das Postauto warten müssen. Die Osterhasen im Café Weibel erinnern irgendwie an eine Berner Fussballmannschaft ...




Ja eben - die RadiohörerInnen aus den Anfängen von Radio Beromünster sind inzwischen ein bisschen grau geworden.


Schon nur der Bummel durch das Dorf Beromünster lohnt die Reise in diese für uns abgelegene Ecke des Kantons Luzern. Hier der Buchdrucker Helias Helye und der Schlossturm Beromünster, in dem sich ein Buchdruckermuseum befindet.



Das eindrücklichste Bauwerk ist die Stiftskirche, ein frühromanisches Bauwerk, in den Grundzügen von 1034 bis 1036 erbaut.


 Im Aufstieg zum Schlössli dann die erste Hörstation ....


... und gleich danach ein historisches Objekt mit einem seltsamen Spruch.



Heute nicht mehr unbedingt ersichtlich: dieses Wäldchen wurde als Waldkathedrale angepflanzt. Wir verzichten in dieser Kathedrale auf unser obligates "Dona nobis pacem", weil die Akustik in diesem Waldraum doch sehr zu wünschen übrig lässt ....


Die Hörstationen sind natürlich willkommene Pausen im steilen Anstieg ...


und schon haben wir die Anhöhe erreicht, auf dem der 217 Meter hohe Sendeturm steht. Ein filigraner Turm, fast wie der Baum davor.


Der Bergpreis und damit die Mittagsrast naht. Auf dem Pt. 805 des Blosenbergs finden wir einen Rastplatz mit unerwartet schöner Aussicht.





Blick zum Turm und ins Mittelland

Blick zum Rigi
Nicht ganz auf gleichem Weg geht es zurück nach Beromünster. Die weite und beruhigende Landschaft gefällt uns sehr.




Zum Schluss ist ein kurzer Endspurt notwendig. Beinahe hätten wir das Postauto verpasst.


In Sursee reicht die Zeit für einen Stadtbummel. Schade, dass wir schon gegessen haben. Im Hotel Hirschen gäbe es ab Fr. 2.-- ein Mittagessen! Und im Falle einer Übernachtung Zimmer mit Zentralheizung.


Wie schön sind sie doch, die kleinen Städte in der Schweiz! Die historische Bausubstanz ist in Sursee sehr gut erhalten, aber auch neuzeitliche Bauten und Kunstwerke fügen sich gut ins Stadtbild ein.









Link auf die Wanderberichte der Jahre 2015 und 2016:

peterperpedes.blogspot.ch